Themenbereich 3: Mensch und Maschine

Die Interaktion von Mensch und Maschine zum Wohle der Beschäftigten zu gestalten ist eine der großen Herausforderungen in den Arbeitswelten der Zukunft. Ob in Industrie und Landwirtschaft, in der Pflege, der Lehre oder im Dienstleistungssektor: Immer häufiger werden wir durch Roboter, Künstliche Intelligenzen oder vernetzte Systeme entlastet und unterstützt. Wie kann dabei der Mensch im Mittelpunkt bleiben – als Entscheider, Kontrollinstanz und kreativer Gestalter? Dieser Themenbereich rückt damit einhergehende ethische Fragen in den Fokus und präsentiert viele spannende Beispiele aus der Praxis.

In Smart Factories arbeiten Mensch und Maschine schon heute millionenfach Hand in Hand. Industriearbeiterinnen und -arbeiter überwachen die Produktion am Bildschirm, während intelligente Maschinen den Ablauf selbständig steuern und planen. Im „Internet der Dinge“ ist alles mit allem vernetzt: Milliarden von Geräten und Produkten kommunizieren direkt miteinander.

Doch die neuen Technologien werfen auch Fragen auf: In welchen Bereichen, für welche Tätigkeiten, bei welchen Prozessschritten ist der Mensch unersetzlich? Wo werden Maschinen schon bald autonom arbeiten? Wie können sich Mensch und Maschine mit ihren jeweiligen Kompetenzen optimal ergänzen?

Maschinen können die Autonomie des Menschen im Arbeitsprozess einschränken. Umgekehrt aber eröffnen sie auch neue Freiheiten, z. B. in Bezug auf die Organisation und Einteilung der eigenen Aufgaben. Hierüber wird in diesem Themenbereich auf Basis konkreter Beispiele aus der Praxis diskutiert: von kollaborativen Robotern (Cobots) über neue Arbeitsformen in der Industrie 4.0 (z. B. in Fertigung oder Montage) bis zu Diagnose-Hilfen auf Basis Künstlicher Intelligenz im medizinischen Bereich.

Schließlich wird in den Sessions ein Blick nach vorn gewagt und gezeigt, wie zukünftige Arbeitsplätze verschiedenster Branchen aussehen könnten.