Technik für soziale Interaktion in der Pflege

Die aktuelle Dekade wurde von der World Health Organization (WHO) zur Dekade des „Healthy Ageing“ ausgerufen. Die WHO verknüpft mit der Forderung nach Forschung in diesem Bereich die Hoffnung, die demografischen Herausforderungen im Hinblick auf alternde Gesellschaften und Pflegekräftemangel zu überwinden und Älteren und Pflegebedürftigen länger und umfassender Partizipation in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Mit einem gelungenen Einsatz von Assistenzrobotik könnten pflegerische Ziele wie Rehabilitation und Erhalt der physischen und psychischen Gesundheit gefördert werden und auch soziale Bedürfnisse wie Partizipation und Teilhabe besser befriedigt werden. Allerdings ist die Verbreitung solcher Systeme gering, weil Werte wie Datenschutz und Datensicherheit über gesellschaftliche Werte wie Teilhabe, Partizipation, Selbstbestimmung oder Gesundheit gestellt werden.

Die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Robotik zur Unterstützung der Pflege sollen in dieser Session diskutiert werden.

Session Chair Prof. Dr. Kirsten Thommes
Themenbereich 4 Interaktionsarbeit