Digitale Prävention: Einsatz digitaler Technologien zur Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz

Eine der Folgen der COVID-19-Pandemie war eine schrittweise Zunahme der Nutzung digitaler Technologien in allen Lebensbereichen einschließlich der Arbeit, zum Beispiel durch Videokonferenzen. Dadurch wurde erneut deutlich, wie wichtig es ist, die Frage der psychischen Gesundheit im Zusammenhang mit digitalen Arbeitsumgebungen zu diskutieren.

Mindestens zwei Dimensionen sind hierbei von Interesse: Erstens müssen die möglichen Folgen der Arbeit mit digitalen Technologien für die psychische Gesundheit der Beschäftigten adressiert werden. Die Forschung hat gezeigt, dass neue digitale Stressquellen – der sogenannte Technostress – das Risiko für psychische Erkrankungen erhöhen können. Wird die digitale Arbeit jedoch gut gestaltet, kann sie die Arbeitsbedingungen verbessern und Stress reduzieren.

Zweitens ist das Potenzial der digitalen Prävention offensichtlich geworden, zum Beispiel wenn es darum geht, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit hoher Arbeitsbelastung oder solche, die zu Hause arbeiten, zu erreichen.

In dieser Session werden der aktuelle Stand der digitalen Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz vorgestellt und zukünftige Aktivitäten in diesem Bereich diskutiert.

Session Chair Prof. Dr. Nico Dragano
Themenbereich 1 Gesundheit und Prävention