Bedeutung der kognitiven Ergonomie für die Gestaltung von komplexen Montagesystemen

Aufgrund des anhaltenden Trends zu komplexeren Produkten, steigender Variantenvielfalt und sinkenden Losgrößen sowie einer hohen Innovationsdynamik bedarf es neuartiger Ansätze, um den aktuellen Herausforderungen in der Produktion gerecht zu werden. Dieser Wandel ist oftmals verbunden mit einer erhöhten kognitiven Belastung von Beschäftigten. Arbeitsgestaltung in der Industrie 4.0 ist daher verstärkt ein Handlungsfeld der kognitiven Ergonomie. Hierbei spielt das Komplexitätsmanagement eine entscheidende Rolle: Während früher Strategien des Vereinfachens im Vordergrund standen, gewinnen heute Strategien des Beherrschens der Komplexität an Bedeutung. Im Zentrum stehen dabei kognitive Assistenzsysteme, die Beschäftigte mit geeigneten Informationsangeboten und Instruktionen unterstützen und so die wachsende Komplexität sicher beherrschbar machen. Die Session beleuchtet Anforderungen und Auswirkungen von kognitiven Assistenzsystemen in der Produktion aus Sicht von Wissenschaft und Praxis.

Session Chair

Prof. Dr. Sven Hinrichsen

Prof. Dr. Verena Nitsch

Themenbereich 3 Mensch und Maschine